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Zusammenfassung KORA Bericht 34 2. Monitoringbericht LUNO2 - Statusbericht Luchs Nordostschweiz Winter 2005/2006 Zusammenfassung Mit 32 Fotofallen, dem Erfassen und Überprüfen von gemeldeten Zufallsbeobachtungen und dem Auslaufen von Luchsspuren führten wir im Winter 2005/2006 erneut eine Bestandeserhebung des Luches in der Region Tössstock/Toggenburg/ Churfirsten/Alvier/Alpstein/Bilten durch. Das Monitoring 2006 bestätigte die letztjährigen Erhebungen. Aufgrund von 17 Luchs-Fotofallenaufnahmen konnten wir ein adultes Männchen (TURO), ein adultes Weibchen (NEMA, indirekt bestätigt über die Anwesenheit von Jungen) und drei Jungluchse nördlich des Rickens nachweisen, sowie das Luchsmännchen B88 in den westlichen Churfirsten und das Weibchen AIKA südlich der Linthebene im Kanton Glarus. Ein Zufallsfund bestätigte die Anwesenheit eines Luchses bei Schwanden (GL). Spurenfunde und Beobachtungen beschränkten sich mit einer Ausnahme weitgehend auf Gebiete mit fotografierten Luchsen. Zufallsbeobachtungen legten die Vermutung nahe, dass am westlichen Hang des Rheintales ein weiterer Luchs leben könnte. Bestätigt wurde er aber weder durch Fotofallen noch durch konkrete Spurenfunde. Verschwunden blieben wie bereits letztes Jahr AURA, BAYA und ODIN, sowie allfällige subadulte oder jungadulte Tiere (mit Ausnahme von NEMA und B88). Im Unterschied zum Winter 2005 wurde NURA nicht nachgewiesen. Aufgrund der Übereinstimmung der beiden Erhebungen gehen wir davon aus, dass die vermissten Tiere tatsächlich verschwunden sind. Damit ist das Erreichen des Zieles, den Luchs in der Nordostschweiz wieder in die einheimische Fauna zu integrieren und eine selbsterhaltende Luchspopulation aufzubauen, sehr unsicher und gewissermassen zufällig.
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