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Monitoring Luchs
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In der Schweiz kommen zur Überwachung der
Luchspopulationen mehrere Methoden zur Anwendung:
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Erfassung der gesicherten Hinweise wie tot gefundene, getötete
oder eingefangene Luchse;
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Sammeln von Zufallsbeobachtungen wie Direktbeobachtungen, Auffinden
von Trittsiegeln, gerissenen Wildtieren, Exkrementen, Haaren oder das
Hören von Rufen;
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Statistik der vom Luchs gerissenen Nutztiere;
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Wiederkehrende Befragung der Wildhut;
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Einsatz von Fotofallen;
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radiotelemetrische Überwachung von Luchsen.
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Wir sind an allen glaubwürdigen
Luchsbeobachtungen interessiert. Melden Sie uns diese bitte! Benützen Sie
dazu das als pdf-Dokument
oder word-Dokument angebotene Formular. Im Falle von Trittsiegeln und gerissenen Beutetieren
können Fotos bei der Überprüfung sehr hilfreich sein.
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Die systematische Erfassung von
Luchsnachweisen, wie sie im oberen Textabschnitt unter den Punkten 1 bis 3
erwähnt werden, ist ein wichtiger Bestandteil der Überwachung (Monitoring)
der Luchspopulationen in der Schweiz. Damit kann die räumliche
Entwicklung (Verbreitungsgebiet) des Luchses in der Schweiz dokumentiert
werden (jährliche Monitoring Berichte)
und eine Verbreitungskarte erstellt werden. Zusätzlich wird der Stand der
Luchspopulationen in der Schweiz in regelmässigen Abständen mittels
einer Umfrage bei der Wildhut erfasst. Dieser Luchsbarometer kann uns
Information über den Trend der Entwicklung der Populationen und Hinweise
auf neu oder nicht mehr besiedelte Gebiete geben. Wertvoll für ein
Monitoring ist der Einsatz von Fotofallen. Dank der individuellen
Fellmusterung der Luchse können mit der Anwendung von Fotofallen
Individuen erfasst und später fotografisch wiedererkannt werden. Damit
lassen sich Aussagen über eine Mindestanzahl von Luchsen in einem
bestimmten Gebiet machen. Der Gewinn von Erkenntnissen über das Verhalten
und die Biologie der Luchse und die Eichung der obgenannten Überwachungsmethoden
können jedoch nur mithilfe der Überwachung von sendermarkierten Luchsen
(Radiotelemetrie) gewonnen werden.
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