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SCALP News |
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Die Unsicherheit über die Zukunft des Luchses in verschiedenen Teilen der Alpen war der Ausgangspunkt des SCALP-Projekts. Das Ziel dieses Projektes ist es, die verschiedenen Luchsvorkommen der Alpen zusammenzuführen. Dazu überwachen Experten aus allen Alpenländern den Status des Luchses und entwickeln Strategien zum Management und zur langfristigen Erhaltung des Luchses in den Alpen. |
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SCALP Monitoring Report 2006-5008 PDF |
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Lebensfähige Populationen grosser Raubtiere benötigen ausgedehnte zusammenhängende Lebensräume. Sie reagieren empfindlich auf Habitatveränderungen und die grossflächige Reduktion ihrer Beutetierarten. Diese Veränderungen waren - ebenso wie die direkte Verfolgung durch den Menschen – schuld daran, dass der Luchs im vergangenen Jahrhundert aus den grössten Teilen Zentral- und Westeuropas verschwunden ist. |
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Aussetzungsorte
der 1970er Jahre (graue Sterne) |
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Heute geniesst der Luchs in den meisten europäischen Ländern gesetzlichen Schutz, offensichtlich der Ausdruck unseres Willens, die einst so verhassten Tiere wieder zu akzeptieren. Ein paar Gesetzesänderungen jedoch genügen keinesfalls, um die Koexistenz zwischen dem Luchs und den Menschen zu garantieren. Gerade weil Luchse ausgedehnte Lebensräume beanspruchen, kommen sie unweigerlich mit Menschen in Kontakt.
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Simmental
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Eines der grössten naturnahen Gebiete Europas sind noch die Alpen – 200 000 km2 Wälder, Weiden und alpine Gipfel. Aber die Alpen sind auch das vom Menschen am stärksten genutzte Gebirge der Welt, weshalb wir Konzepte brauchen, um Konflikte zwischen Luchs und Mensch zu lösen. |
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Verteilung der überprüften Hinweise auf Luchsvorkommen von 1995 bis 1999. Nur das Alpenvorkommen berücksichtigt. |
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Die Unsicherheit über die Zukunft des Luchses in verschiedenen Teilen der Alpen war der Ausgangspunkt des SCALP-Projekts. Heute wird der Status des Luchses in den Alpen durch die SCALP Experten aus allen Alpenländern überwacht. Ziel des SCALP ist es, die beiden Hauptvorkommen in den Alpen zusammenzuführen. Um dieses Ziel zu erreichen, haben SCALP Experten eine alpenweite Strategie entwickelt, die 2001 vom Ausschuss der Berner Konvention angenommen wurde. Zudem sollten Forschungslücken eliminiert werden, damit die Diskussion im Spannungsfeld Luchs-Jagd-Umweltschutz versachlicht werden kann. Die Zukunft des Luchses ist vor allem davon abhängig, ob es gelingt, eine allgemeine Übereinstimmung über Managementmassnahmen mit der lokalen Bevölkerung zu finden. |
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Die
Alpen sind eine kulturell ausserordentlich heterogene Region mit mehreren
Sprachen und unterschiedlichsten lokalen Verwaltungssystemen. Das alles
wird die Umsetzung eines alpenweiten Konzepts zur Erhaltung des Luchses
nicht gerade einfach machen. Aber sie wird zu einer Herausforderung, die
– falls sie gelingt – nicht nur für den Luchs zukunftsweisend sein dürfte. Das SCALP-Projekt wird vom WWF Schweiz und der MAVA Stiftung unterstützt. |
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