Lebensraum

 

Füchse gehören zu den Generalisten, dass heisst sie leben erfolgreich unter den verschiedensten Bedingungen. Sie können schnell auf Umweltveränderungen reagieren und vom Menschen geschaffene Strukturen zu ihrem Vorteil nutzen.

 

So besiedelt dieser anpassungsfähige Jäger die arktische Tundra, Wüsten, Hochgebirge und Agrarlandschaften. Er bevorzugt jedoch abwechslungsreiche Landschaften, die eine Fülle von Busch- und Waldrandzonen bieten.

 
Foto: Fabio Bontadina, Integriertes Fuchsprojekt IFP
 

Von Grossbritannien wurde schon in den dreissiger Jahren beschrieben, dass sich Füchse vermehrt in Städten ansiedeln. Auf dem Kontinent wurde dieses Phänomen lange nicht beobachtet. Seit Mitte der achtziger Jahre tauchten Füchse auch hier in den Agglomerationen auf. In Zürich werden heute lokal Fuchsdichten von über 10 Tieren/km² geschätzt - deutlich mehr als in ländlichen Gebieten. Mehr Infos finden Sie dazu unter http://www.zor.ch.

 
 
 

Ernährung

 

In der Schweiz ernähren sich Füchse in erster Linie von Abfällen aus bäuerlichen Betrieben, Haushalten und Tourismus. Kleinsäuger, Regenwürmer, Insekten, Vögel, Beeren und Aas gehören regelmässig zum Speiseplan.

 
Zeichnung: Heinz Sager
 

Das Nahrungsspektrum des Fuchses ist breit gefächert. In Abhängigkeit vom lokalen oder zeitlichen Nahrungsangebot kann sich die Ernährung der Füchse jedoch opportunistisch auf einige wenige Kategorien beschränken, die leicht zu finden oder zu erbeuten sind. Diese Flexibilität bringt ihm entscheidende Vorteile: geringe Hungersterblichkeit, weite Verbreitung in ökologisch unterschiedlichen Gebieten und geringer Raumanspruch.

 
   
     
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Copyright © KORA
Text: Matthias Ulrich, Uli Müller