Körpermerkmale und Sinne

 

Weibliche Füchse werden 4-5 kg schwer und haben eine Körperlänge von knapp 70 cm. Männchen sind im Schnitt 1-2 kg schwerer und etwas grösser. In seltenen Fällen gibt es Füchse mit einem Gewicht über 10 kg. Auffällig ist der buschige Schwanz, der zwischen 40 und 50 cm lang und an der Spitze oft weiss gefärbt ist.


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Der Körper ist rötlich-braun gefärbt, wobei Kehle, Brust und Bauch von rötlich über grau bis rein weiss variieren können. Die Hinterseite der Ohren ist schwarz gefärbt; die Oberlippe und die Vorderseiten der Beine sind ebenfalls mehr oder weniger schwarz gefärbt. Das Sommerhaar von Füchsen ist kurz und lässt eine leichte Wärmeabstrahlung zu. Im Herbst wachsen zusätzliche Grannen- und vor allem Wollhaare, die den langen dichten Winterbalg bilden. Ab April bis in den Sommer ist der Fuchs das zweite Mal im Haarwechsel. Er verliert dann die meisten Wollhaare und viele Grannenhaare. Während dieser Zeit wachsen kaum Haare nach.


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Der Fuchs orientiert sich vor allem mit dem Geruchssinn. Auch das Gehör ist sehr gut ausgebildet. Er vermag damit sogar an der Erdoberfläche kriechende Regenwürmer zu lokalisieren, die er auf der Nahrungssuche erbeutet. Die Sehschärfe ist zwar nicht sonderlich, dafür erkennt er Bewegungen sehr gut und sieht auch noch bei weitgehender Dunkelheit.

 
   
     
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Text: Matthias Ulrich, Uli Müller