Raum- und Sozialstruktur |
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Füchse leben in der Regel in Territorien. Territorien überlappen sich gegenseitig kaum und werden gegen Artgenossen verteidigt. Innerhalb eines Territoriums leben in der Regel ein Rüde und eine Fähe, ab dem Frühjahr kommen dazu noch die Jungtiere des Paares. Bei entsprechendem Nahrungsangebot können aber auch mehrere verwandte erwachsene Tiere und mehrere Würfe von Jungtieren im gleichen Territorium leben. |
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Die Abgrenzung von Territorien ist für Füchse mit einem gewissen Aufwand verbunden. Regelmässig müssen Grenzen inspiziert und mit Urin markiert werden. Unter Umständen sind auch Auseinandersetzungen mit Eindringlingen notwendig, die wertvolle Energiereserven verschlingen. Andererseits bietet der Besitz eines Territoriums für den Fuchs wichtige Vorteile. In dem abgegrenzten Gebiet kann er eine gute Ortskenntnis entwickeln, was Zeit und Energie bei der Suche nach Nahrung und Verstecken spart. Ein Territorium bietet auch eine gewisse Sicherheit, dass für seine Bewohner immer ausreichend Nahrung vorhanden ist. Die Grösse des Territoriums richtet sich daher meist am Angebot an Nahrung aus, das auch während schlechten Zeiten zur Verfügung steht. In der Schweiz sind entsprechende Territorien zwischen 30 und 200 Hektaren gross. Die kleinsten bekannten Territorien findet man übrigens in Städten, ein Hinweis auf das grosse Nahrungsangebot, das der Mensch bereitstellt. |
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