Fortpflanzung

 

Die Luchsin wirft Ende Mai oder Anfang Juni ein bis vier - am häufigsten zwei - blinde Junge. Diese kommen an einem geschützten Ort zur Welt, in einer Höhle oder unter einem umgestürzten Baum. Sie verlassen den Geburtsort in den ersten Wochen nicht.

 

Foto: Urs Breitenmoser Vier Wochen alter Jungluchs

 

Die Luchsin sorgt allein für die Aufzucht der Jungen. Sie trägt ihnen keine Nahrung zu: Jungluchse leben von Milch, bis sie der Mutter an den Riss - ein gerissenes Beutetier - folgen können. Während rund zehn Monaten bleiben die Jungen bei der Luchsin. Danach lösen sie sich von ihr und verlassen das mütterliche Revier.

Raumverhalten ...

   
 
   
     
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Copyright © KORA 2000
Text: Hansjakob Baumgartner