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Sozialstruktur |
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Wölfe jagen auch Tiere, die wesentlich grösser sind als sie selbst. Einzeln sind sie ihnen unterlegen, nicht aber im Rudel. Darin liegt der Ursprung des hochentwickelten Sozialverhaltens: Die gemeinsame Jagd bedingt koordiniertes Handeln und klare Regeln des Zusammenlebens. Wolfsrudel sind Grossfamilien. Im Zentrum steht das Alpha-Paar. Auf der untersten Stufe der Hierarchie sind andererseits die einjährigen Wölfe und die Welpen. Nur das Alpha-Paar pflanzt sich fort. Mehr als einen Wurf grosszuziehen, würde das Rudel überfordern. Es kommt vor, dass die Leitwölfin auch mit einem Beta-Rüden kopuliert - dies allerdings erst, wenn das Alpha-Männchen den Nachwuchs bereits gezeugt hat. So bindet die Wölfin mehr als einen 'Vater' an ihre Welpen, was für diese durchaus von Vorteil sein kann. |
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Die Grösse eines Rudels hängt vor allem vom Angebot an Beutetieren ab. Überschüssige Jungwölfe müssen abwandern. |
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Wolfsrudel leben in Territorien, welche sie gegen andere Rudel verteidigen.
Die Grösse der Territorien ist abhängig vom Nahrungsangebot.
In den polnischen Karpaten schwankt sie zwischen 100 und 300 km², in Italien
zwischen 200 und 400 km². Bis 3'000 km² gross sind die Rudelterritorien
auf der Insel Ellesmere in Nordkanada. |
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