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Monitoring Luchs

Das Luchs-Monitoring dokumentiert die räumliche und zahlenmässige Entwicklung der beiden Populationen und die Zahl der Tiere pro Kompartiment. Zudem werden in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Fisch- und Wildtiermedizin FIWI Daten zur medizinischen und genetischen Gesundheit und zu den Todesursachen erhoben. Für die Überwachung der Luchspopulationen kommen mehrere Methoden zur Anwendung.
Die wichtigste Methode zur Erfassung der individuell gezeichneten Luchse ist heute das Fotofallen-Monitoring. Spezifische Fragen werden mit Hilfe von Radiotelemetrie dank sendermarkierter Luchse abgeklärt. Alle tot gefundenen Luchse werden im FIWI untersucht. Die Umfrage bei den Wildhütern und Hegeringen gibt uns jährlich einen kompletten Überblick und eine Kontrolle des Monitoring.

Zusätzlich sind wir an allen glaubwürdigen Luchsbeobachtungen interessiert. Haben Sie eine Luchsbeobachtung gemacht? Hier können Sie uns diese melden.

Fotos von guter Qualität, wie diese Fotofallen-Aufnahme, ermöglichen eine genaue Identifikation des Tieres anhand des individuellen Fellmusters. Dank dieser Eigenschaft kann beim Monitoring der Luchse die Fang-Wiederfangmethode zur Berechnung der Populationsgrösse angewandt werden. Fotofallen-Aufnahme, Region Walensee, 2012.
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