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Die Ausbreitung der italienisch-französischen
Wolfspopulation auf Schweizer Gebiet scheint sich zu beschleunigen: Ende September
wurde im Unterwallis bereits der dritte Einwanderer dieses Jahres nachgewiesen.
Bei Monthey VS, in der Nähe der Grenze zu Frankreich,
hatte ein Raubtier 8 Schafe gerissen und 11 verletzt. 9 weitere Tiere blieben
verschollen. Die genetische Analyse
von Speichel, der am Tatort gefunden wurde, bestätigte die Urheberschaft eines Wolfs.
Vom
Gommer Wolf, für den der Kanton Wallis am 30. August eine Abschussbewilligung
erteilt hatte (siehe KORA News vom 31.8.06) fehlt seit mehreren Wochen
jede Spur.
Alle
Wölfe, die seit Mitte der 1990er-Jahre auf Schweizer Gebiet nachgewiesen werden
konnten, entstammen gemäss genetischer Analyse der italienisch-französischen
Population.
Einwanderung
von Wölfen in die Schweiz: Chronologie für
das
Jahr 2006:
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Gebiet
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Bemerkungen
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| Gsteigwiler BE
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Am 22. März 2006 wird bei Gsteigwiler ein Wolfsrüde von einem Zug überfahren.
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| Gluringen VS
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Mitte April
2006 wird bei Gluringen im Goms ein
Wolf gesichtet. Die genetische Analyse von Kot- und Urinproben, die der
zuständige Wildhüter später neben einem gerissenen Hirschkalb findet,
bestätigt die Beobachtung. Im Lauf des Sommers werden auf verschiedenen
Gommer Alpen Schafe gerissen. Ende August erteilt der Kanton Wallis in
Absprache mit dem BAFU eine
Abschussbewilligung.
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| Monthey VS
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Ende September 2006 werden bei Monthey
VS 8 Schafe von einem Raubtier gerissen. Zudem müssen 11 verletzte Tiere notgeschlachtet werden
und 9 bleiben verschollen. Die genetische Analyse von Speichel, der am Tatort gefunden wurde,
bestätigt die Urheberschaft
eines Wolfs.
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