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| Bern ist Pionierkanton: Strategie für den Umgang mit dem Wolf |
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Als Anfang Dezember 2006 im Kanton Bern ein Wolf auftauchte, reagierte die Volkswirtschafts- direktion rasch: Sie setzte eine Kerngruppe mit Vertretern der betroffenen Kreise ein. Der Auftrag bestand darin, eine Strategie für den Umgang mit dem Wolf zu erarbeiten, damit sich der Kanton Bern auf die Rückwanderung des europäisch streng geschützten Wolfs einstellen kann. Das Ziel der Strategie besteht darin, die Probleme zu minimieren, die zwischen den Aktivitäten und Bedürfnissen der Menschen und der Anwesenheit von Wölfen entstehen können. Weiter geht es darum, die Diskussion über den Wolf zu versachlichen und nach nachhaltigen Lösungen zu suchen, hinter denen alle betroffenen Kreise stehen können. Vertreter aus den Kleintierzucht-, Jagd- und Umweltverbänden sowie Fachleute aus der Verwaltung haben nun in kurzer Zeit und einvernehmlich die vorliegende, gemeinsame Strategie erarbeitet. Schweizweit erstmals ist es damit auf kantonaler Ebene gelungen, eine zwischen Landwirtschaft, Jagd und Naturschutz abgestimmte Strategie zu vereinbaren. Der Kanton Bern übernimmt damit eine Pionierrolle im Umgang mit dem Wolf. Unter Leitung des Jagdinspektors erarbeitet nun die Kerngruppe ein Umsetzungsprogramm mit dem Schwergewicht „Prävention und Herdenschutz“. Darin wird vorab zu klären sein, wie die Schafe und auch die Ziegen am besten vor dem Wolf geschützt werden können. Medienmitteilung Amt für Information des Kantons Bern, Staatskanzlei
Auskunft erteilt: Regierungsrat Andreas Rickenbacher, Volkswirtschaftsdirektor, Telefon 031 633 48 40Peter Juesy, Jagdinspektor, Volkswirtschaftsdirektion, Telefon 079 222 40 02Für weitere Informationen siehe www.be.ch Strategie für den Umgang mit dem Wolf pdf |
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