Nachweis des Marderhunds in der Schweiz


Am 27. Januar 2009 wurde von Mitarbeitern des Kraftwerks Klingnau (AG) der Kadaver eines Marderhunds gefunden. Die Resultate der Autopsie weisen darauf hin, dass das Tier, ein junges Männchen, in der Aare ertrunken ist. Dieser Fund is der fünfte Nachweis der Art in der Schweiz. Der erste offiziell gemeldete Marderhund war 1997 bei Leuggern (AG), wenige Kilometer von Klingnau entfernt, von einem Auto überfahren worden. Weitere Beobachtungen stammen aus den Kantonen Jura und Uri.

 

Eigentlich eine exotische Art, die ursprünglich aus dem Fernen Osten stammt, weitet der Marderhund sein Verbreitungsgebiet immer mehr gegen Westeuropa aus. Die nördliche Schweiz befindet sich am Rand der Besiedlungsfront. 

 

Für mehr Informationen siehe Artikel in der MZ vom 6.02.09 PDF

 

 

 

 

 

 

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16.02.2009 16:00:00