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Heute
Morgen hat ein Kantonspolizist im Val Müstair einen Bären auf einer
Entfernung von 170 Metern gesichtet. Die Beobachtung ist glaubwürdig
und passt zu den verschiedenen Meldungen aus dem Südtirol, wonach
sich in den letzten Tagen ein Bär von Süden her allmählich der Schweizergrenze
genähert haben soll. Die Identität des Bären steht noch nicht fest.
Bis jetzt konnte die sofort herbeigerufene Wildhut keine konkreten
Spuren oder indirekte Nachweise sichern.
Im Val Müstair
wurden in den letzten Jahren verschiedene Aktivitäten unternommen,
um allfällige Konflikte mit einwandernden Bären zu minimieren. So
werden umgehend die Abfallbehälter entlang der Kantonsstrasse durch
bärensichere Modelle ersetzt. Die Landwirte und Bienenzüchter wurden
kurzfristig über die neue Beobachtung informiert.
Medienmitteilung
Amt für Jagd und Fischerei Graubünden, 17.06.2010 >
Link
sowie PDF
zur Medienmitteilung
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