Guidelines for Population Level Management Plans for Large Carnivores
Leitlinien für Managementpläne für Grossraubtiere auf Populationsebene


Hintergrund:
Grossraubtiere wie der Braunbär (Ursus arctos), der Wolf (Canis lupus), der Vielfrass (Gulo gulo) und der Eurasische Luchs (Lynx lynx) haben einen hohen Raumbedarf. Jedes Individuum benötigt mehrere Hundert km² geeignetes Habitat. Auf einem Kontinent wie Europa bedeutet dies, dass sich Grossraubtierpopulationen meist über mehrere Länder verbreiten und nur wenige Länder die Möglichkeit haben, überlebensfähige Populationen dieser Arten zu beherbergen. Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, dass der Schutz und das Management von Grossraubtieren in Zusammenarbeit und in gemeinsamer Abstimmung jener Verwaltungseinheiten geschieht, die an der betreffenden Population Anteil haben.

Das Projekt "Leitlinien für Managementpläne für Grossraubtiere auf Populationsebene" (Guidelines for Population Level Management Plans for Large Carnivores) dient der Unterstützung der Europäischen Kommission, die den Populationsansatz für das Management von Grossraubtieren fördern möchte.

Projektpartner:
LCIE via IEA (IT), KORA (CH), NINA (NO) & Callisto (GR)

Projektsponsor:
Europäische Kommission


Produkte:

Species Online Information System: www.kora.ch/sp-ois
Online-Informationssystem für die Grossraubtiere in Europa

Guidelines for Population Level Management Plans for Large Carnivores, Final Version: PDF

Leitlinien für Managementpläne für Grossraubtiere auf Populationsebene, Entwurf: PDF

Die Übersetzung wurde finanziert vom deutschen Bundes- ministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Broschüre
Large Carnivores Know No Boundaries (englisch): PDF
   

For English information about the project: www.lcie.org/project1.htm or http://ec.europa.eu/environment/nature/conservation/species/carnivores/index_en.htm

 

Workshops:
Bis Ende April 2008 findet in jedem EU-Mitgliedstaat mit Grossraubtiervorkommen ein Workshop statt, welcher als Plattform dient für die Weiterleitung von Stellungnahmen der zuständigen Behörden und der wichtigsten Interessensgruppen zu den Leitlinien an die Kommission. Der Prozess endet mit einem gesamteuropäischen Kongress, auf dem eine endgültige Version der Leitlinien präsentiert wird.

PDF der Präsentation der Leitlinien anlässlich des Nationalen Workshops vom 8. November 2007 in Bonn, Deutschland.
PDF der Präsentation der Leitlinien anlässlich des Nationalen Workshops vom 23. Januar 2008 in Linz, Österreich.

Kurzer Bericht zum Projekt

 

 

 

         

 


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08.02.2008