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Kanton erlässt Abschussverfügung für schadenstiftenden Wolf

Auf drei Schafalpen auf Gemeindegebiet von Klosters wurden im laufenden Alpsommer 60 Schafe durch Wolfsangriffe getötet und weitere 15 verletzt. Trotz der vorzeitigen Entladung einer Alp bleibt das Schadenpotential auf den übrigen Alpen hoch. Zur Verhinderung weiterer Schäden verfügt der Kanton deshalb per 1. September den Abschuss eines Wolfs.

Demande de régulation de la meute de loups dans le Val d’Hérens

Une demande de régulation de la meute dans le Val d’Hérens a été adressée ce jour à l’Office fédéral de l’environnement (OFEV) par le Service de la chasse, de la pêche et de la faune (SCPF). Cette demande a pu être transmise après que des photographies ont révélé la présence de deux louveteaux au début du mois d’août, attestant la reproduction de la meute de la région. Depuis le début de la saison d’estivage, 33 moutons ont été tués en situation protégée dans la zone d’activité de la meute. Les conditions sont donc réunies pour une demande de régulation, conformément à l’Ordonnance révisée de la loi fédérale sur la chasse (OChP). Si la demande de régulation est validée par la Confédération, le conseiller d’Etat en charge du Département de la sécurité, des institutions et du sport (DSIS) pourra ordonner le tir de régulation.

Antrag auf Regulierung des Wolfsrudels im Val d'Hérens

Die kantonale Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere (DJFW) hat heute beim Bundesamt für Umwelt (BAFU) ein Gesuch für die Regulierung des Rudels im Val d'Hérens eingereicht. Der Antrag konnte gestellt werden, nachdem Fotos Anfang August die Anwesenheit von zwei Welpen zeigten, was die Reproduktion des Rudels in der Region bestätigt. Seit Beginn der Sömmerung wurden 33 Schafe in einer geschützten Situation im Streifgebiet des Rudels gerissen. Damit sind die Voraussetzungen für ein Regulierungsgesuch gemäss der revidierten Jagdverordnung (JSV) zum Bundesgesetz über die Jagd erfüllt. Wird der Antrag auf Regulierung vom Bund genehmigt, kann der für das Departement für Sicherheit, Institutionen und Sport (DSIS) zuständige Staatsrat den Abschuss zur Regulierung anordnen.

Jungwölfe im Calfeisental nachgewiesen

Das erste Mal seit 2019 haben sich die Wölfe wieder im Kanton St.Gallen fortgepflanzt. Eine Privatperson konnte am Mittwochmorgen, 17. August 2022, einen Altwolf und vier Jungwölfe im Calfeisental beobachten.

Glarner Wildhut erlegt einen Wolf

In der Nacht vom 13. auf den 14. August 2022 hat die kantonale Wildhut Glarus eine Wölfin erlegt.

Wolf reisst Rind im Calfeisental

Das erste Mal hat ein Wolf im Kanton St.Gallen ein Rind getötet, der Riss ereignete sich auf der Alp Brändlisberg im Calfeisental. Bereits im Sommer 2021 verletzten Wölfe eine Kuh im Murgtal, die aber den Angriff überlebt hat. In diesem Jahr rissen Wölfe im Kanton St.Gallen bisher 16 Schafe und 15 Ziegen − alle auf ungeschützten Weiden.

Due giovani lupi del branco del Beverin abbattuti dagli organi di vigilanza della caccia

Nella notte tra il 31 luglio e il 1° agosto 2022 gli organi cantonali di vigilanza della caccia hanno abbattuto due lupi del branco del Beverin. Gli animali abbattuti sono due giovani esemplari maschi.

Wildhut erlegt zwei Jungwölfe des Beverinrudels

In der Nacht vom 31. Juli auf den 1. August 2022 hat die kantonale Wildhut zwei Wölfe des Beverinrudels erlegt. Bei den erlegten Tieren handelt es sich um männliche Jungwölfe.

Tirs de régulation dans le Val d’Hérens - Un des deux loups prélevés n’était pas un jeune issu de la meute

Le Service de la chasse, de la pêche et de la faune (SCPF) a reçu les résultats des analyses concernant l’âge des deux individus prélevés dans le cadre de la régulation de la meute du Val d’Hérens. Ceux-ci ont révélé que le mâle prélevé le 17 mars 2022 était dans sa sixième année de vie. L’analyse génétique a démontré qu’il n’était pas apparenté à la meute en question. Malgré toutes les précautions prises lors du tir par les gardes-faune professionnels, le mâle ne rentre donc pas dans la catégorie des individus autorisés à être prélevés. Ce constat démontre la difficulté de réalisation des tirs de régulation selon les bases légales actuellement en vigueur. Les analyses génétiques ont par contre montré que la jeune louve abattue le 5 mars 2022 était dans sa deuxième année et appartenait à la meute du Val d’Hérens. L’autopsie réalisée par le centre de médecine des poissons et des animaux sauvages (FIWI) de l’Université de Berne a également mis en évidence que cette femelle était portante.

Regulierungsabschüsse im Val d’Hérens - Einer der beiden erlegten Wölfe war kein Jungtier aus dem Rudel

Die Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere (DJFW) hat die Ergebnisse der Altersanalysen der beiden Individuen erhalten, die im Rahmen der Regulierung des Rudels im Val d'Hérens erlegt wurden. Diese ergaben, dass der am 17. März 2022 entnommene Rüde in seinem sechsten Lebensjahr war. Die genetische Analyse ergab, dass er nicht mit dem bekannten Rudel verwandt war. Trotz aller Vorsichtsmassnahmen, die während des Abschusses durch die Berufswildhüter getroffen wurden, fiel der Rüde somit nicht in die Kategorie der Individuen, die entnommen werden durften. Diese Feststellung zeigt, wie schwierig die Durchführung von Regulationsabschüssen gemäss den derzeit geltenden gesetzlichen Grundlagen ist. Die genetischen Analysen haben hingegen gezeigt, dass die am 5. März 2022 erlegte Jungwölfin in ihrem zweiten Lebensjahr war und dem Rudel im Val d'Hérens angehörte. Die vom Institut für Fisch- und Wildtiergesundheit (FIWI) der Universität Bern durchgeführte Autopsie ergab zudem, dass das Weibchen trächtig war.